Kontraktionen der Gebärmutter

Kontraktionen der Gebärmutter verstehen

Kontraktionen der Gebärmutter sind Teil der Schwangerschaft. Sie helfen dem Körper, sich auf die Geburt vorzubereiten. Im zweiten und dritten Trimester tritt eine spezielle Art dieser Kontraktionen auf. Diese nennt man Braxton-Hicks-Kontraktionen oder Übungswehen. Sie verschwinden nach einer Weile von selbst.

Braxton-Hicks-Kontraktionen fühlen sich an wie Unterleibsziehen oder Menstruationsbeschwerden. Sie kommen unregelmäßig und hören wieder auf. Echte Wehen hingegen tauchen regelmäßig auf und signalisieren die Geburt.

Wichtig ist es, Braxton-Hicks-Kontraktionen von echten Wehen zu unterscheiden. Dies hilft, die Geburt rechtzeitig zu bemerken. Bei Unsicherheit sollte eine schwangere Frau sofort ihren Arzt oder ihre Hebamme anrufen.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Kontraktionen der Gebärmutter sind normal und Vorbereitung auf die Geburt.
  • Braxton-Hicks-Kontraktionen sind Übungswehen, die unregelmäßig kommen und gehen.
  • Echte Wehen zeigen eine regelmäßiges Muster und den Beginn der Geburt an.
  • Immer den Arzt oder die Ärztin rufen, wenn man sich unsicher ist.

Unterschiede zwischen Braxton-Hicks-Kontraktionen und echten Wehen.

Braxton-Hicks-Kontraktionen kommen unregelmäßig. Echte Wehen kommen aber regelmäßig und werden kürzer. Braxton-Hicks-Kontraktionen sind Übungswehen. Sie kommen im zweiten und dritten Trimester vor und verschwinden wieder. Sie wirken nicht am Muttermund und fühlen sich an wie ein Ziehen oder Krämpfe.

Braxton-Hicks-Kontraktionen hören auf, wenn man sich bewegt. Bei echten Wehen bleibt das Ziehen, egal wie man liegt, und wird schlimmer. Echte Wehen zeigen, dass die Geburt bald beginnt. Manchmal geht dem Babykommene Schleim oder Blut voraus.

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind normal und zeigen keine bevorstehende Geburt an. Sie helfen der Gebärmutter, sich vorzubereiten. Echte Wehen bedeuten, es geht los. Eine schwangere Frau sollte bei Unsicherheit immer einen Experten fragen. Nur der Arzt oder die Hebamme kann sicher sagen, was los ist.

Wenn eine schwangere Frau unsicher ist, ob es sich um Braxton-Hicks-Kontraktionen oder echte Wehen handelt, sollte sie ihren Arzt oder ihre Hebamme konsultieren.

Die Unterschiede auf einen Blick:

Braxton-Hicks-Kontraktionen Echte Wehen
Treten unregelmäßig und in unvorhersehbaren Abständen auf Treten in regelmäßigen und sich verkürzenden Abständen auf
Hören normalerweise auf, wenn man sich bewegt oder die Körperhaltung ändert Halten an und nehmen in ihrer Intensität zu
Fühlen sich an wie ein enges Zusammenziehen des Unterleibs oder Menstruationskrämpfe Können von Symptomen wie dem Abgang von klarem Schleim oder einem dunkelroten, blutigen Ausfluss begleitet sein
Sind nicht muttermundwirksam Können den Muttermund öffnen und den Geburtsprozess vorantreiben

Es ist essentiell zu wissen, wie man Braxton-Hicks-Kontraktionen und echte Wehen unterscheidet. Diese Kenntnis hilft, eine Geburt rechtzeitig zu erkennen. Bei Fragen oder Sorgen sollte jede Schwangere sofort einen Arzt aufsuchen. So kann man die Lage richtig einschätzen und nötige Maßnahmen treffen.

Wann zum Arzt / zur Ärztin bei Braxton-Hicks-Kontraktionen.

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind meistens harmlos. Sie benötigen oft keine Behandlung. Doch einige Anzeichen sprechen für mögliche Risiken und erfordern ärztliche Hilfe.

  • Wenn die Kontraktionen bei Bewegung oder einer veränderten Körperhaltung anhalten
  • Wenn sie regelmäßig auftreten und stärker werden
  • Wenn sie länger dauern und wehtun
  • Bei blutigem Schleim oder Fruchtwasserabgang

Unsicherheit bei einer schwangeren Frau erfordert ebenfalls ärztlichen Rat. Ist es eine Braxton-Hicks-Kontraktion oder echte Wehe? Gibt es Hinweise auf eine Frühgeburt?

Ein Arzt kann dies einschätzen und bei Bedarf handeln. Sein Ziel ist die Sicherheit von Mutter und Kind.

Fazit

Kontraktionen der Gebärmutter sind normal während der Schwangerschaft. Sie bereiten den Körper auf die Geburt vor. Braxton-Hicks-Kontraktionen, bekannt als Übungswehen, sind meistens nicht gefährlich und stoppen von selbst.

Es ist wichtig, zwischen diesen und echten Wehen zu unterscheiden. Dies hilft, eine Geburt rechtzeitig zu bemerken. Bei Fragen oder auftretenden Symptomen muss eine schwangere Frau ihren Arzt aufsuchen. Der Arzt wird die Lage prüfen und nötige Schritte empfehlen.

FAQ

Was sind Kontraktionen der Gebärmutter?

Kontraktionen der Gebärmutter sind normal in der Schwangerschaft. Ihr Ziel ist es, den Körper auf die Geburt vorzubereiten.

Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Braxton-Hicks-Kontraktionen nennen viele auch Übungswehen. Sie kommen im zweiten und dritten Trimester vor. Bei ihnen handelt es sich um Gebärmutterkontraktionen, die nicht auf den Muttermund wirken.Sie fühlen sich an wie Ziehen im Unterleib oder wie Menstruationskrämpfe.

Wie unterscheiden sich Braxton-Hicks-Kontraktionen von echten Wehen?

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind unregelmäßig im Abstand. Echte Wehen kommen regelmäßig und werden häufiger, kürzer.Braxton-Hicks-Kontraktionen stoppen oft, wenn man sich bewegt. Dies geschieht bei echten Wehen nicht. Echte Wehen können außerdem anzeigen:einen Abgang von klarem Schleimdunkelroten, blutigen Ausfluss

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt muss aufgesucht werden, wenn Braxton-Hicks-Kontraktionen an Stärke gewinnen. Oder auch wenn sie schmerzhaft sind, längere Zeit andauern und von blutigem Schleim oder dem Fruchtwasser begleitet werden.Bei Unsicherheit über den Zustand, sind Ärzte immer die richtige Anlaufstelle.

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