Muttermilchförderung

Strategien zur Förderung der Muttermilchproduktion

Die Nationale Strategie zur Stillförderung in Deutschland hat das Ziel, das Land stillfreundlicher zu machen und die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern. Muttermilch gilt als optimale Ernährung für Säuglinge und hat nachgewiesene langfristige Vorteile für die Gesundheit von Mutter und Kind. Die Strategie umfasst verschiedene Maßnahmen und Initiativen, um die Laktation zu unterstützen und die Stillmotivation zu erhöhen. Dazu gehören evidenzbasierte Leitlinien, Aus- und Weiterbildungsprogramme, die Verbesserung der Versorgungsstrukturen, die Förderung des Stillens am Arbeitsplatz, die Regulierung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten und ein systematisches Stillmonitoring. Das Ziel ist eine breite gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens und eine längere Stilldauer.

Schlüsselerkenntnisse

  • Muttermilch ist die optimale Ernährung für Säuglinge und hat langfristige gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind.
  • Die Nationale Strategie zur Stillförderung zielt darauf ab, Deutschland stillfreundlicher zu machen und die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern.
  • Evidenzbasierte Leitlinien, Aus- und Weiterbildungsprogramme und Verbesserung der Versorgungsstrukturen sind Teil der Strategie.
  • Das Stillen am Arbeitsplatz, die Regulierung von Muttermilchersatzprodukten und ein systematisches Stillmonitoring sind weitere Maßnahmen zur Förderung der Muttermilchproduktion.
  • Das Ziel der Strategie ist eine breite gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens und eine längere Stilldauer.

Stillen als erste Form der Ernährung

Das Stillen wird als natürliche Ernährung für Säuglinge betrachtet und ist optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Muttermilch bietet eine einzigartige Zusammensetzung von Nährstoffen und Antikörpern, die die gesunde Entwicklung unterstützen. Gestillte Kinder haben ein geringeres Risiko für plötzlichen Kindstod, Durchfall- und Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen und späteres Übergewicht.

Zudem hat das Stillen positive Auswirkungen auf die Rückbildung der Gebärmutter bei den Müttern und kann das Risiko für Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten verringern. Das Zeitfenster der ersten 1.000 Tage, vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des zweiten Lebensjahres des Kindes, ist besonders entscheidend für die langfristige Gesundheit.

Muttermilch enthält alles, was ein Säugling für ein gesundes Wachstum und eine optimale Entwicklung benötigt. Sie liefert die richtige Menge an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen, die für den Aufbau des Immunsystems, die Entwicklung des Gehirns und die Stärkung des Verdauungssystems notwendig sind. Darüber hinaus enthält Muttermilch Antikörper, die das Kind vor Krankheiten schützen und ihm helfen, mit den ersten Infektionen umzugehen.

Stillen ist nicht nur Ernährung, sondern auch körperliche und emotionale Nähe zwischen Mutter und Kind. Es stärkt die Bindung und das Vertrauen zwischen ihnen und fördert eine gesunde Entwicklung der frühkindlichen Beziehung.

Die Vorteile des Stillens sind umfangreich und reichen weit über die Ernährung hinaus. Es ist eine natürliche und kostengünstige Methode, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter und Kind zu fördern.

Vorteile des Stillens für Säuglinge:

  • Optimale Nährstoffzusammensetzung für gesundes Wachstum
  • Reduziertes Risiko für plötzlichen Kindstod
  • Stärkung des Immunsystems und Schutz vor Krankheiten
  • Geringeres Risiko für Durchfall- und Atemwegserkrankungen
  • Vermeidung von Mittelohrentzündungen
  • Geringeres Risiko für späteres Übergewicht

Vorteile des Stillens für Mütter:

  • Förderung der Rückbildung der Gebärmutter
  • Verringerung des Risikos für Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten
  • Natürliche Methode der Familienplanung
  • Stärkung der emotionalen Bindung zum Kind
  • Erleichterung des Stillens in der Öffentlichkeit durch schnellen und bequemen Zugang zur Nahrung

Muttermilch ist die beste Wahl für die Ernährung von Säuglingen. Es ist wichtig, dass Mütter während der Stillzeit ausreichend Unterstützung und Informationen erhalten, um die bestmögliche Entscheidung für sich und ihr Kind zu treffen.

Status quo des Stillens in Deutschland

In Deutschland beginnen 87% aller Frauen mit dem Stillen. Dies ist ein vielversprechender Start für eine gesunde Ernährung ihrer Babys. Leider stillen jedoch nur 68% der Frauen nach der Geburt ausschließlich. Dies bedeutet, dass viele Mütter bereits in den ersten Wochen oder Monaten auf alternative Methoden der Säuglingsernährung umsteigen.

Die Stillraten in Deutschland nehmen in den ersten sechs Lebensmonaten rapide ab. Dies ist besorgniserregend, da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Säuglinge in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt werden sollten. Die niedrige Rate ausschließlich gestillter Kinder nach vier Monaten zeigt, dass es Hindernisse gibt, die Frauen vom Stillen abhalten.

Einige Mütter geben an, dass sie zu wenig Muttermilch haben oder mit Brustentzündungen kämpfen, was das Stillen erschwert oder sogar unmöglich macht. Dies sind jedoch oft Herausforderungen, bei denen Frauen Unterstützung benötigen, um ihre Stillziele zu erreichen.

Häufige Hindernisse beim Stillen

  • Mangel an Information und Aufklärung über die Vorteile des Stillens
  • Wenig Unterstützung von Familie, Freunden und Gesundheitsdienstleistern
  • Schwierigkeiten bei der Anwendung der richtigen Stilltechniken
  • Sorgen um die Milchmenge und die Ernährung des Babys
  • Körperliche Beschwerden wie Brustentzündungen
  • Schwierigkeiten beim Stillen in der Öffentlichkeit

Es besteht ein dringender Bedarf, die Rahmenbedingungen zu verbessern und Frauen bei ihren Stillzielen zu unterstützen. Die Nationale Strategie zur Stillförderung in Deutschland bietet Empfehlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, diese Hindernisse zu überwinden und das Stillen zu fördern.

Die Schaffung eines stillfreundlichen Umfelds, die Aufklärung über die Vorteile des Stillens, die Anleitung zu richtigen Stilltechniken und die Bereitstellung von Unterstützungssystemen für Frauen sind einige der Empfehlungen, um das Stillen zu fördern.

Die Nationale Strategie zur Stillförderung soll dazu beitragen, die Stillraten zu erhöhen und die Gesundheit von Müttern und Säuglingen zu verbessern. Ein stillfreundlicheres Deutschland kann eine positive Wirkung auf die langfristige Gesundheit der Bevölkerung haben und die Bindung zwischen Mutter und Kind stärken.

Partizipative Entwicklung der Nationalen Strategie zur Stillförderung

Die Nationale Strategie zur Stillförderung wurde in einem partizipativen Prozess entwickelt, an dem mehr als 150 Expertinnen und Experten beteiligt waren. Dieser Prozess wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Institut für Kinderernährung am Max Rubner-Institut (MRI) koordiniert. Die Experten haben Maßnahmen erarbeitet, um die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern und die Stillmotivation zu erhöhen. Die Vorschläge wurden in einem Begleitbericht des MRI veröffentlicht und dienen als Grundlage für die Nationale Strategie zur Stillförderung.

„Die Beteiligung von Experten aus verschiedenen Fachbereichen hat dazu beigetragen, dass die Nationale Strategie zur Stillförderung eine ganzheitliche und fundierte Herangehensweise verfolgt. Durch den partizipativen Prozess konnten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einfließen und somit eine breite Basis für die Strategie geschaffen werden.“

Expertenbeteiligung für nachhaltige Maßnahmen

Durch die umfassende Expertenbeteiligung wurde sichergestellt, dass die Nationale Strategie zur Stillförderung auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen basiert. Die Expertinnen und Experten stammten aus verschiedenen Fachbereichen wie Medizin, Pflege, Pädagogik, Ernährungswissenschaften und Frauen- und Kinderrechte. Durch den interdisziplinären Austausch konnten innovative Ideen entwickelt werden, um die Rahmenbedingungen für das Stillen in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Der partizipative Prozess wurde in mehreren Workshops und Fachtagungen durchgeführt, in denen die Expertinnen und Experten ihre Expertise einbrachten und gemeinsam an Lösungsansätzen arbeiteten. Dabei wurden erfolgreiche Projekte und Initiativen aus dem In- und Ausland analysiert und auf die deutsche Situation übertragen. Diese praxisorientierte Herangehensweise ermöglichte es, konkrete und umsetzbare Maßnahmen für die Nationale Strategie zur Stillförderung zu entwickeln.

Mehr als nur theoretische Konzepte

Die Nationale Strategie zur Stillförderung zeichnet sich durch ihre praxisnahe Ausrichtung aus. Die Expertinnen und Experten haben nicht nur theoretische Konzepte erarbeitet, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen vorgeschlagen. Diese wurden in einem Begleitbericht des MRI veröffentlicht und dienen als Leitfaden für die Umsetzung der Strategie.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen unter anderem:

  • Die Entwicklung und Verbreitung von evidenzbasierten Leitlinien zur Stillförderung
  • Die Etablierung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen für Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • Die Verbesserung der Präventions- und Versorgungsstrukturen für stillende Mütter
  • Die Förderung des stillfreundlichen Umfelds in Kommunen und Einrichtungen
  • Die Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz durch flexible Arbeitsmodelle und Stillräume
  • Die Regulierung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten
  • Die Implementierung eines systematischen Stillmonitorings zur Erfassung und Auswertung von Daten

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Frauen in Deutschland ihre Stillziele erreichen können und das Stillen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert erhält.

Strategiefeld Beschreibung
Evidenzbasierte Leitlinien Entwicklung und Verbreitung von praxisorientierten Leitlinien zur Stillförderung
Aus- und Weiterbildung Qualifizierung von Fachkräften im Gesundheitswesen für eine kompetente Beratung und Unterstützung von stillenden Müttern
Prävention und Versorgung Verbesserung der Versorgungsstrukturen für stillende Mütter und frühzeitige Beratung zur Förderung des Stillens
Stillfreundliche Kommunen Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung eines stillfreundlichen Umfelds in Kommunen und Einrichtungen
Stillen am Arbeitsplatz Unterstützung von stillenden Müttern durch flexible Arbeitsmodelle und die Bereitstellung von Stillräumen
Regulierung von Muttermilchersatzprodukten Verbot unzulässiger Werbung für Muttermilchersatzprodukte und Förderung der Vermarktung von Muttermilch
Stillmonitoring Erfassung und Auswertung von Daten zur Wirksamkeit der Strategie und zur Identifikation von Handlungsbedarf

Strategiefelder für ein stillfreundlicheres Deutschland

Die Nationale Strategie zur Stillförderung in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, das Land stillfreundlicher zu gestalten und die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich die Strategie auf sieben zentrale Strategiefelder:

  1. Evidenzbasierte Leitlinien: Die Entwicklung und Umsetzung von evidenzbasierten Leitlinien stellt sicher, dass Fachkräfte im Gesundheitswesen fundierte Informationen und Empfehlungen zur Stillförderung erhalten.
  2. Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte im Gesundheitswesen: Durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden Fachkräfte im Gesundheitswesen darin geschult, stillenden Müttern kompetente Unterstützung zu bieten.
  3. Verbesserung der Präventions- und Versorgungsstrukturen: Es ist wichtig, dass in Präventions- und Versorgungsstrukturen ausreichend Ressourcen und Unterstützung für das Stillen vorhanden sind, um Frauen bestmöglich zu unterstützen.
  4. Förderung des stillfreundlichen Umfelds in Kommunen: Durch die Schaffung eines stillfreundlichen Umfelds in Kommunen wird das Stillen in der Öffentlichkeit und in verschiedenen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen unterstützt und gefördert.
  5. Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz: Es ist wichtig, dass Frauen die Möglichkeit haben, ihre berufliche Tätigkeit und das Stillen zu vereinbaren. Maßnahmen zur Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz müssen daher weiter ausgebaut und verbessert werden.
  6. Regulierung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten: Um das Stillen zu fördern, ist es entscheidend, die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten streng zu reglementieren und Werbung einzuschränken.
  7. Systematisches Stillmonitoring: Ein regelmäßiges und umfassendes Stillmonitoring ermöglicht es, den aktuellen Status des Stillens in Deutschland zu erfassen und gezielt Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen.

Die Kommunikation zur Stillförderung wird als Querschnittsaufgabe betrachtet und dient dazu, das Wissen über die Vorteile des Stillens zu verbreiten und die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen. Durch die konsequente Umsetzung der Strategiefelder kann Deutschland zu einem stillfreundlicheren Land werden und die Stillraten sowie die Gesundheit von Müttern und Kindern verbessern.

Eine Zusammenfassung der Strategiefelder:

Strategiefelder Ziel
Evidenzbasierte Leitlinien Sicherstellen, dass Fachkräfte im Gesundheitswesen fundierte Informationen und Empfehlungen erhalten.
Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte im Gesundheitswesen Schulung von Fachkräften, um stillenden Müttern kompetente Unterstützung zu bieten.
Verbesserung der Präventions- und Versorgungsstrukturen Sicherstellen, dass ausreichende Ressourcen und Unterstützung für das Stillen vorhanden sind.
Förderung des stillfreundlichen Umfelds in Kommunen Schaffung eines unterstützenden Umfelds für das Stillen in öffentlichen Einrichtungen.
Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz Ermöglichen der Vereinbarkeit von beruflicher Tätigkeit und Stillen.
Regulierung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten Einschränkung der Werbung für Muttermilchersatzprodukte.
Systematisches Stillmonitoring Erfassung des aktuellen Stillstatus und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung.

Fazit

Die Nationale Strategie zur Stillförderung legt den Grundstein für eine nachhaltige Verbesserung der Stillförderung in Deutschland. Sie umfasst eine Vielzahl von Strategien und Maßnahmen, um die Laktation zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern. Das Ziel ist eine längere Stilldauer und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens.

Die Umsetzung der Strategie erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Akteure auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Die Bundesregierung setzt auf eine enge Kooperation mit den Expertinnen und Experten, die an der Entwicklung der Strategie beteiligt waren. Das Institut für Kinderernährung am Max Rubner-Institut (MRI) koordiniert die Umsetzung der Strategie, während das Netzwerk Gesund ins Leben für die Kommunikationsmaßnahmen zuständig ist.

Die Nationale Strategie zur Stillförderung ist ein wichtiger Schritt, um die Stillförderung in Deutschland voranzutreiben und die positiven Effekte von Muttermilch für Säuglinge und Mütter zu fördern. Mit einer effektiven Umsetzung der Strategie können die Stillraten erhöht werden und mehr Frauen dabei unterstützt werden, ihre Stillziele zu erreichen.

FAQ

Was ist das Ziel der Nationalen Strategie zur Stillförderung in Deutschland?

Das Ziel der Nationalen Strategie zur Stillförderung in Deutschland ist es, das Land stillfreundlicher zu machen und die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern.

Warum gilt Muttermilch als optimale Ernährung für Säuglinge?

Muttermilch gilt als optimale Ernährung für Säuglinge, da sie eine einzigartige Zusammensetzung von Nährstoffen und Antikörpern bietet, die die gesunde Entwicklung unterstützen.

Welche langfristigen Vorteile hat das Stillen für die Gesundheit von Mutter und Kind?

Das Stillen hat nachgewiesene langfristige Vorteile für die Gesundheit von Mutter und Kind, wie z.B. ein geringeres Risiko für plötzlichen Kindstod, Durchfall- und Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen, späteres Übergewicht, Rückbildung der Gebärmutter bei den Müttern, sowie ein verringertes Risiko für Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten.

Wie sieht der aktuelle Status quo des Stillens in Deutschland aus?

In Deutschland beginnen 87% aller Frauen mit dem Stillen, jedoch stillen nur 68% nach der Geburt ausschließlich. Die Stillraten nehmen in den ersten sechs Lebensmonaten rapide ab, obwohl die WHO empfiehlt, dass Säuglinge in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt werden sollen.

Wie wurde die Nationale Strategie zur Stillförderung entwickelt?

Die Nationale Strategie zur Stillförderung wurde in einem partizipativen Prozess entwickelt, an dem mehr als 150 Expertinnen und Experten beteiligt waren. Dieser Prozess wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Institut für Kinderernährung am Max Rubner-Institut (MRI) koordiniert.

Welche Strategiefelder umfasst die Nationale Strategie zur Stillförderung?

Die Nationale Strategie zur Stillförderung konzentriert sich auf sieben Strategiefelder, um Deutschland stillfreundlicher zu machen. Diese Felder umfassen evidenzbasierte Leitlinien, Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte im Gesundheitswesen, Verbesserung der Präventions- und Versorgungsstrukturen, Förderung des stillfreundlichen Umfelds in Kommunen, Unterstützung des Stillens am Arbeitsplatz, Regulierung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten und systematisches Stillmonitoring.

Was ist das Ziel der Nationalen Strategie zur Stillförderung?

Das Ziel der Nationalen Strategie zur Stillförderung ist es, eine längere Stilldauer und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens in Deutschland zu erreichen.

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