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Muttermund – geöffnet, ertasten, bei der Schwangerschaft & Geburt

Der Muttermund hat eine sehr wichtige Funktion in der Schwangerschaft. Nur wenn der Muttermund geöffnet ist, ist das Baby bereit zur Geburt.

Muttermund geöffnet oder geschlossen?

Der Muttermund ist auch unter dem Namen Zervix bekannt. Der Muttermund ist die Verbindung zwischen Scheide und Gebärmutter. Der äußere Muttermund geht in den hinteren Teil der Scheide, der innere Muttermund verschließt die Gebärmutter innen. In der fruchtbaren Phase der Frau ist der Muttermund geöffnet. Er ist so weit geöffnet, dass eine Fingerkuppe hineinpasst. Kommt es zum Eisprung, so verschließt sich der Muttermund danach wieder. Wenn die nächste Menstruation eintritt, dann kommt es wieder zur Öffnung des Muttermundes.

Den Muttermund ertasten

Den Muttermund ertasten

Die Position, in der Sie den Muttermund ertasten, können Sie wählen. Das kann im Sitzen erfolgen oder es ist möglich, ein Bein auf den Hocker zu stellen. Mit Gleitgel oder Wasser können die Finger befeuchtet werden. Die Finger werden dann leicht in die Scheide eingeführt. Sobald Sie mit den Fingern nicht mehr weiterkommen, ist der Muttermund erreicht. Ist am Ende eine leichte Unebenheit zu ertasten, dann ist der Muttermund verschlossen. Wenn der Muttermund deutlich vertieft liegt, ist der Muttermund geöffnet.

Muttermund bei Schwangerschaft & Geburt

Während der Schwangerschaft ist der Muttermund fest verschlossen. So wird das ungeborene Kind vor Keimen geschützt. Das Baby liegt stabil im Gebärmutterhals. Der Öffnungsgrad wird regelmäßig vom Gynäkologen untersucht. Damit wird die Länge und die Konsistenz des Muttermundes genau betrachtet. Sobald die ersten Wehen einsetzen, kann sich der Muttermund leicht öffnen. Mit dem Einsetzen von regelmäßigen kurzen Bewegungen der Gebärmutter kommt es immer mehr zur Öffnung des Muttermundes. Der Muttermund ist in den ersten sechs Wochen der Geburt relativ weit geöffnet, sodass der Wochenfluss ungehindert austreten kann. Nach dieser Zeit verschließt sich der Muttermund wieder und nimmt seine vorherige Stellung ein. Je näher der Geburtstermin rückt, umso weiter verkürzt sich auch der Gebärmutterhals. Die Bezeichnung “verstrichen” gibt an, dass der Gebärmutterhals maximal verkürzt ist. Vollständig ist der Muttermund geöffnet, wenn die Wehen in der Eröffnungsphase der Geburt einsetzen. Bei der Geburt des ersten Kindes ist es möglich, dass der Muttermund schon einige Tage vor der Geburt geöffnet ist. Das lässt sich dadurch erkennen, dass sich ein Schleimpfropf löst. Dieses Sekret, das aus einer Mischung von Gel und Blut ist, ist für die Mutter ein Zeichen, dass sich das Baby langsam auf die Welt möchte. Bei den frühen Wehen hat sich der Muttermund bis zu einer Größe von acht Zentimetern. An die frühen Wehen schließen sich die Presswehen an. Wenn der Kopf des Babys zu sehen ist, dann hat der Muttermund eine Größe von zehn Zentimetern.

Muttermund & Zyklus

Muttermund & Zyklus

Der Muttermund ist vor der Periode geöffnet. Jetzt kann ich die Menstruation einsetzen. Mit dem 8- 12 Tag beginnt die fruchtbare Phase. Hier wird der Muttermund weicher und beginnt sich zu öffnen. In welchem Zustand sich der Muttermund befindet, hängt davon ab, in welchem Zyklus sich der Muttermund befindet. Ein wichtiger Zustand im Zyklus ist, ob Spermien durch den Gebärmutterhals zur Gebärmutter und Eizelle gelangen oder nicht. Der Muttermund kann nicht nur Spermien aufhalten, sondern auch Keime. Nach der Menstruation ist der Muttermund hart und geschlossen. Die Position des Muttermundes ragt bis tief in die Scheide hinein. Das bedeutet auch, dass Spermien nicht hinein können. In der fruchtbaren Phase ist der Muttermund weit oben. Die Beschaffenheit ist weicher und geöffnet. Nachdem der Eisprung erfolgt ist, schließt sich der Muttermund und wird hart. Der Muttermund wandert wieder nach unten in die Scheide. Damit ist die fruchtbare Phase abgeschlossen. Vor der Periode rutscht der Gebärmutterhals wieder tief in die Scheide und der Muttermund öffnet sich. Die Periode setzt ein.

Häufige Fragen

Was ist der Muttermund?

Der Muttermund ist der untere Teil der Gebärmutter, der sich in die Vagina erstreckt. Er bildet den Eingang zur Gebärmutter und spielt eine wichtige Rolle während des Menstruationszyklus, der Schwangerschaft und der Geburt.

Welche Funktion hat der Muttermund?

Der Muttermund hat mehrere Funktionen. Während des Menstruationszyklus öffnet und schließt sich der Muttermund, um den Durchgang von Menstruationsblut und Schleim zu ermöglichen. Während der Schwangerschaft bleibt der Muttermund fest verschlossen, um die Gebärmutter zu schützen. Während der Geburt öffnet sich der Muttermund allmählich, um den Durchgang des Babys durch den Geburtskanal zu ermöglichen.

Wie fühlt sich der Muttermund an?

Der Muttermund hat eine unterschiedliche Konsistenz und Position, abhängig von der Phase des Menstruationszyklus oder der Schwangerschaft. In der Regel fühlt sich der Muttermund während der Menstruation fest und niedrig in der Vagina an. Während des Eisprungs wird er weicher, höher und öffnet sich leicht, um die Befruchtung zu ermöglichen.

Kann man den Muttermund selbst untersuchen?

Ja, es ist möglich, den Muttermund selbst zu untersuchen. Dazu müssen Sie eine bequeme Position einnehmen und vorsichtig mit gewaschenen Händen oder sauberen Fingern in die Vagina einführen. Es erfordert jedoch Übung und Erfahrung, um den Muttermund genau zu lokalisieren und Veränderungen zu erkennen. Es wird empfohlen, dies unter Anleitung eines Arztes, einer Ärztin oder einer erfahrenen Hebamme zu erlernen.

Können Veränderungen des Muttermunds auf Gesundheitsprobleme hinweisen?

Ja, bestimmte Veränderungen des Muttermunds können auf Gesundheitsprobleme hinweisen. Zum Beispiel kann eine ungewöhnliche Größe, Form, Textur oder Farbe des Muttermunds auf Infektionen, Entzündungen, Gebärmutterhalskrebs oder andere Erkrankungen hinweisen. Bei auffälligen Veränderungen sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.

Wie wird der Muttermund während der Schwangerschaft überwacht?

Während der Schwangerschaft überwacht der Arzt oder die Ärztin regelmäßig den Muttermund, um Veränderungen zu erkennen. Dies erfolgt normalerweise durch vaginale Untersuchungen, bei denen der Muttermund auf Länge, Festigkeit, Öffnung und Veränderungen untersucht wird. Dies hilft bei der Überwachung des Fortschreitens der Schwangerschaft und kann bei der Beurteilung des Geburtsfortschritts helfen.


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