Subinvolution der Plazentastelle

Subinvolution der Plazentastelle: Ursachen & Therapie

Die Subinvolution der Plazentastelle, auch bekannt als Plazentageschwür oder Subinvolution der Plazentationsstellen, ist eine lokale Veränderung am Endometrium der Hündin während des Puerperiums. Diese Erkrankung tritt vor allem bei jungen Hündinnen unter 2,5 Jahren auf und es gibt keine bekannte Rasseprädisposition dafür. Obwohl die genaue Ursache der Subinvolution der Plazentastelle noch unbekannt ist, wird angenommen, dass persistierende Trophoblastenzellen den postpartalen Involutionsvorgang stören.

Haupterkenntnisse

  • Die Subinvolution der Plazentastelle ist eine lokale Veränderung am Endometrium der Hündin während des Puerperiums.
  • Das Auftreten dieser Erkrankung ist bei jungen Hündinnen unter 2,5 Jahren am häufigsten.
  • Die genaue Ursache der Subinvolution der Plazentastelle ist noch unbekannt.
  • Typische Symptome sind ein persistierender, blutig-wässriger und geruchloser Vaginalausfluss.
  • Die Diagnosestellung kann schwierig sein und erfordert häufig eine Operation zur Bestätigung der Verdachtsdiagnose.

Vorkommen

Bei der Subinvolution der Plazentastelle handelt es sich um eine Erkrankung, die vor allem bei jungen Hündinnen unter 2,5 Jahren auftritt. Es gibt jedoch keine bekannte Rasseprädisposition, was bedeutet, dass die Krankheit bei Hunden aller Rassen auftreten kann. Informationen zur Häufigkeit oder Prävalenz der Subinvolution der Plazentastelle sind derzeit nicht verfügbar.

Um das Vorkommen dieser Erkrankung besser zu verstehen und weitere Erkenntnisse zu gewinnen, sind weiterführende Forschungen und Studien erforderlich.

Ätiologie

Die genaue Ursache der Subinvolution der Plazentastelle ist derzeit unbekannt. Es wird jedoch vermutet, dass persistierende Trophoblastenzellen den postpartalen Involutionsprozess stören. Im Gegensatz dazu tritt keine Degeneration der maternalen Dezidualzellen auf, was zu einer kugeligen Vergrößerung der Plazentationsstellen führt. Diese betroffenen Zellen können sogar ins Myometrium vordringen und Schäden an den Blutgefäßen im Uterus verursachen.

Um die Ätiologie der Subinvolution der Plazentastelle vollständig zu verstehen, sind weitere Forschungen erforderlich.

Pathogenese

Die genauen Pathomechanismen der Subinvolution der Plazentastelle sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass persistierende Trophoblastenzellen den postpartalen Involutionsvorgang stören und eine Degeneration der maternalen Dezidualzellen verhindern. Dies führt zu einer kugeligen Vergrößerung der Plazentationsstellen. Die betroffenen Zellen können sogar bis ins Myometrium vordringen und Schädigungen der Blutgefäße im Uterus verursachen.

Die genaue Pathogenese der Subinvolution der Plazentastelle ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass persistierende Trophoblastenzellen den normalen postpartalen Involutionsvorgang stören und somit zu pathologischen Veränderungen der Plazentationsstellen führen. Es kommt zu einer kugeligen Vergrößerung der betroffenen Bereiche, wodurch die Durchblutung gestört wird und es letztendlich zu Schädigungen der Blutgefäße im Uterus kommt.

Die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen sind noch nicht vollständig verstanden. Es wird jedoch vermutet, dass bestimmte Signalmoleküle und Zytokine eine Rolle bei der Entwicklung der Subinvolution der Plazentastelle spielen könnten. Zukünftige Forschung wird dazu beitragen, die Pathogenese dieser Erkrankung besser zu verstehen.

Klinik

Ein typisches Symptom der Subinvolution der Plazentastelle ist ein persistierender, blutig-wässriger und geruchloser Vaginalausfluss.

Der Ausfluss tritt häufig erst 4 Wochen nach der Geburt auf und geht vorerst mit einem ungestörten Allgemeinbefinden einher.

In seltenen Fällen können ulzeröse Läsionen alle Schichten des Uterus betreffen und in das Abdomen durchbrechen.

Dies kann zu einer perakuten Verschlechterung des Allgemeinbefindens aufgrund einer Peritonitis führen, was eine sofortige chirurgische Intervention erforderlich macht.

Diagnose

Diagnose

Die Diagnosestellung der Subinvolution der Plazentastelle kann schwierig sein und häufig ist nur eine Verdachtsdiagnose möglich. Eine gründliche klinische und gynäkologische Untersuchung sowie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen des Abdomens können Hinweise auf eine mögliche Plazentanekrose liefern. Die endgültige Bestätigung der Verdachtsdiagnose erfolgt häufig erst während einer Operation.

Diagnoseverfahren Vorteile Nachteile
Klinische Untersuchung – Einfache, nicht-invasive Methode
– Erste Anzeichen einer Plazentanekrose erkennbar
– Kann nicht definitive Diagnose liefern
– Erfordert Erfahrung des Tierarztes
Gynäkologische Untersuchung – Detaillierte Untersuchung der inneren Geschlechtsorgane
– Feststellung von Veränderungen im Uterus möglich
– Kann nicht definitive Diagnose liefern
– Erfordert Erfahrung des Tierarztes
Röntgen – Erkennung von Veränderungen im Uterus und umliegenden Gewebe
– Ausschluss anderer Ursachen für Vaginalausfluss
– Strahlenbelastung
– Geringe Sensitivität für frühe Veränderungen
– Erfordert Narkose
Ultraschall – Höhere Sensitivität für Veränderungen im Uterus
– Ausschluss anderer Ursachen für Vaginalausfluss
– Erfordert Erfahrung des Tierarztes
– Geringe Sensitivität für frühe Veränderungen
Operation – Definitive Diagnosestellung
– Entnahme von Gewebeproben für weitere Untersuchungen
– Möglichkeit zur gleichzeitigen Therapie
– Invasiv
– Erfordert Narkose
– Kostenintensiv

Fazit

Die Subinvolution der Plazentastelle ist eine lokale Veränderung am Endometrium der Hündin während des Puerperiums. Obwohl die genaue Ursache dieser Erkrankung noch unbekannt ist, wird vermutet, dass persistierende Trophoblastenzellen den postpartalen Involutionsvorgang stören. Die Diagnosestellung kann schwierig sein und erfordert in der Regel eine gründliche Untersuchung sowie bildgebende Verfahren. Eine konservative Behandlung führt in der Regel nicht zu einer zufriedenstellenden Besserung der Symptome. Bei klinisch manifesten Erkrankungen kann eine Ovariohysterektomie empfohlen werden.

Es bleibt noch viel zu erforschen, um ein besseres Verständnis für die Subinvolution der Plazentastelle zu erlangen. Weitere Studien sind erforderlich, um die genauen Ursachen und Pathomechanismen dieser Erkrankung zu identifizieren. Durch eine verbesserte Diagnose und Früherkennung könnten effektivere Behandlungsstrategien entwickelt werden.

Insgesamt ist es wichtig, dass Tierärzte und Hundebesitzer sich der Subinvolution der Plazentastelle bewusst sind. Eine schnelle Diagnose und angemessene Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und das Wohlbefinden der betroffenen Hündin zu gewährleisten.

FAQ

Was ist Subinvolution der Plazentastelle?

Die Subinvolution der Plazentastelle ist eine lokale Veränderung am Endometrium der Hündin während des Puerperiums, auch bekannt als Plazentageschwür oder Subinvolution der Plazentationsstellen.

Bei welchen Hunden tritt Plazentanekrose hauptsächlich auf?

Das Auftreten von Plazentanekrosen tritt hauptsächlich bei jungen Hündinnen unter 2,5 Jahren auf. Es gibt keine Rasseprädisposition für diese Erkrankung.

Was ist die genaue Ursache der Subinvolution der Plazentastelle?

Die genaue Ursache der Subinvolution der Plazentastelle ist noch unbekannt. Es wird jedoch angenommen, dass der postpartale Involutionsvorgang durch persistierende Trophoblastenzellen gestört wird.

Was sind typische Symptome der Plazentanekrose?

Typische Symptome der Plazentanekrose sind ein persistierender, blutig-wässriger und geruchloser Vaginalausfluss. Der Ausfluss tritt häufig erst 4 Wochen nach der Geburt auf und geht vorerst mit einem ungestörten Allgemeinbefinden einher.

Wie wird die Diagnose von Subinvolution der Plazentastelle gestellt?

Die Diagnosestellung der Subinvolution der Plazentastelle kann schwierig sein, und häufig ist nur eine Verdachtsdiagnose möglich. Eine gründliche klinische und gynäkologische Untersuchung sowie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen des Abdomens können Hinweise auf eine mögliche Plazentanekrose liefern. Die endgültige Bestätigung der Verdachtsdiagnose erfolgt häufig erst während einer Operation.

Gibt es eine bekannte Behandlung für Subinvolution der Plazentastelle?

Eine konservative Behandlung führt in der Regel nicht zu einer zufriedenstellenden Besserung der Symptome, und bei klinisch manifesten Erkrankungen kann eine Ovariohysterektomie empfohlen werden.

Was sind die möglichen Komplikationen der Subinvolution der Plazentastelle?

In seltenen Fällen können ulzeröse Läsionen alle Schichten des Uterus betreffen und in das Abdomen durchbrechen. Dies kann zu einer perakuten Verschlechterung des Allgemeinbefindens aufgrund einer Peritonitis führen, was eine sofortige chirurgische Intervention erforderlich macht.

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